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American Village · Wissensbasis

Dienstvorschrift Exekutive

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Dienstvorschrift Exekutive 
Allgemeine Dienstpflichten 
Verhalten 
Jeder Staatsbedienstete verpflichtet sich, seine Aufgaben im Sinne des Staates gewissenhaft, neutral, deeskalierend und mit Respekt gegenüber den Mitbürgern zu erfüllen.  
 Der Dienst wird stets mit dem Ziel ausgeführt, die öffentliche Ordnung, Sicherheit und das Wohl der Bevölkerung zu gewährleisten.  
 Jeder Beamte hat sich sowohl intern als auch extern neutral, sachlich und respektvoll zu äußern.  
 Korruption, Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit werden in allen Formen streng geahndet. Der Versuch, sich persönliche Vorteile zu verschaffen, führt zur Entlassung. Eine nachgewiesene Beteiligung an korrupten Handlungen zieht eine permanente Sperre für alle Behörden nach sich. 
Weisungen 
Befehle von Vorgesetzten sind grundsätzlich zu befolgen, sofern sie nicht gegen das geltende Regelwerk oder Gesetze verstoßen.  
 Der Ranghöchste beziehungsweise Rangälteste im Dienst hat automatisch die Einsatzleitung vor Ort.  
 Vorgesetzte von anderen Dienststellen oder Behörden wie PD, SD und FIB haben Weisungsbefugnisse über Beamte von anderen Behörden, sofern kein eigener höherer Dienstgrad vor Ort ist.  
 Das Fire Department hat jedoch die alleinige und uneingeschränkte Weisungsbefugnis in medizinischen Angelegenheiten sowie bei Brand- und technischen Einsätzen. 
Behörden & Zuständigkeiten 
Sämtliche Dienststellen und Behörden sind angehalten, lückenlos miteinander zu kooperieren, da behördenübergreifendes Teamplay im Ernstfall immer Vorrang hat.  
 Das Los Santos Police Department besitzt die primäre Zuständigkeit für das Stadtgebiet von Los Santos. Die San Andreas Highway Patrol überwacht alle Interstates und Highways im Staat und untersteht dem Chief of Police.  
 Das Los Santos Sheriff Department agiert gemeinsam mit dem Blaine Country Sheriff Office, wobei das LSSD für Sandy Shores und das Los Santos County nördlich der Vinewood Hills zuständig ist, während das BCSO Paleto Bay, Grapeseed und das restliche Blaine Country übernimmt.  
 Unter der Führung des Sheriffs stehen die San Andreas Park Ranger für Naturschutz-, Forst- und Jagdgebiete sowie die San Andreas Military Police für militärische Objekte und Sperrzonen wie die Humane Labs.  
 Die San Andreas State Prison Authority verwaltet das Staatsgefängnis unter partnerschaftlicher Leitung von PD und SD.  
 Das Federal Investigation Bureau agiert als Bundesbehörde staatsweit für komplexe Ermittlungen, Cayo Perico und Terrorismusbekämpfung.  
 Obwohl feste Gebiete definiert sind, steht es jeder Einheit frei, im gesamten Staatsgebiet Streife zu fahren und Einsätze anzufahren, um Anfahrtszeiten zu verkürzen. 
Benötigte Lizenzen 
Für die Aufnahme und den aktiven Dienst in den Strafverfolgungsbehörden müssen Beamte zwingend im Besitz der Driver License (Allgemeiner Führerschein), die Commercial Driver's License (Gewerblicher Führerschein) und das Passenger Endorsement (Personenbeförderungsschein) sein.  
 Ein Pilot Certificate (Flugschein) kann von den Beamten optional erworben werden. Nur mit diesem ist es gestattet Luftfahrzeuge zu bewegen. 
Dienstregeln 
On-Duty / Off-Duty 
Beamte gelten als im Dienst, sobald sie eine Uniform tragen.  
 Dienstkleidung darf nur verwendet werden, sofern eine entsprechende Erlaubnis der Führungsebene vorliegt.  
 Außerhalb des Dienstes ist sämtliche Dienstausrüstung vollständig abzulegen. Beamte, die außer Dienst sind, gelten als zivil und besitzen keinerlei staatliche Befugnisse. Ein Eingreifen in laufende Einsätze, Festnahmen, Gefechtssituationen sowie das Vergeben von Wanteds und STVO-Punkten im Zivilstatus ist absolut untersagt. 
Kommunikation  
Jeder Beamte hat sich beim Dienstantritt über den Funk anzumelden und beim Dienstende ordnungsgemäß abzumelden.  
 Der Funkverkehr dient ausschließlich der Einsatzkoordination und ist sachlich, kurz und professionell zu halten. Störende oder unnötige Funksprüche sowie privater Smalltalk über den Behördenfunk sind strikt zu vermeiden. 
Dienstfahrzeug  
Dienstfahrzeuge dürfen nur benutzt werden, sofern man die entsprechende Lizenz und eine Erlaubnis besitzt.  
 Sonder- und Wegerechte bestehen ausschließlich dann, wenn sowohl die aktive Sonderlichtanlage als auch die Sirene gleichzeitig eingeschaltet sind. 
 An Einsatzstellen muss die Sonderlichtanlage eingeschaltet bleiben.  
 Aktive Transporte wie Konvoys mit wertvoller Fracht müssen zwingend mit Sonderlicht und Sirene gefahren werden. 
Streifenregeln 
Um eine flächendeckende Abdeckung des Staates zu garantieren, sind reguläre Streifenfahrten im gesamten Staatsgebiet Pflicht.  
 Kontrollfahrten auf illegalen Routen wie Farmgebieten, Verarbeitern und Verkäufern dürfen jedoch nur einmal pro Stunde und ausschließlich mit unmarkierten Streifenfahrzeugen (Detective, SWAT/TRU, Agent) durchgeführt werden. Markierte Einsatzfahrzeuge müssen sich von diesen illegalen Gebieten jederzeit fernhalten, es sei denn, Einheiten wie Detectives, SWAT oder das FIB haben explizit Unterstützung angefordert.  
 Für eine Verkehrskontrolle ist zwingend ein Grund erforderlich. Eine Kontrolle ohne Grund ist nicht zulässig und zählt als Belästigung. Gründe für eine Verkehrskontrolle können Verstöße gegen die Verkehrsordnung, wegen eine Straftat sein oder weil gegen eine Person gefahndet (Wanted) wird. 
 Bei einer Verkehrskontrolle wegen eines Verkehrsverstoß dürfen Personen und Fahrzeuge nur mit expliziter Erlaubnis des Verdächtigen durchsucht werden. Eine Strafe wegen Verweigerung darf nicht ausgesprochen werden. 
 Kann bei einem Parkverstoß der Fahrzeugführer vor Ort nicht angetroffen werden, wird die Strafe ohne Identitätsfeststellung direkt auf das Konto des Fahrzeughalters verbucht, da dieser automatisch für den Abstellort haftet. 
Einsatzregeln 
Bindpflicht 
Strafverfolgungsbehörden müssen Verdächtige im Rahmen von Einsatzmaßnahmen mindestens zweimal binden oder mündlich warnen, bevor sie aktiv in eine Aktion treten dürfen. Dem Gegenüber muss dabei immer eine Reaktionszeit von mindestens 10 Sekunden eingeräumt werden. Erst nach dem Verstreichen dieser Frist oder bei Missachtung der Warnungen sind taktische Maßnahmen wie Pit-Manöver, Einkessel-Aktionen und das Auslegen von Nagelbändern erlaubt. 
Gefechtsregeln 
Sofern ein Verdächtiger nicht aktiv auf Staatsbedienstete oder Zivilisten schießt, darf nicht von der Schusswaffe Gebrauch genommen werden. Sobald der Täter seine Kampfhandlungen einstellt und sich ergibt, ist jegliche Gewaltanwendung sofort einzustellen.  
 Wird ein Beamter im Gefecht dienstunfähig geschossen, verliert er das Recht, eigenständig Strafen aus dieser Situation zu vergeben. Tritt der Beamte nach dem Respawn umgehend wieder den Dienst an und fungiert aktiv im Funk als Zentrale (Leitstelle), darf er die von den Kollegen vor Ort durchgegebenen Namen und Delikte manuell in das System eintragen. Eine Rückkehr an den eigentlichen Tatort ist für ihn jedoch strikt untersagt. 
 Nach dem Tod eines Täters (Spwant im Krankenhaus), darf ihn keine Wanteds vergeben werden. 
Zwangsmaßnahmen  
Eine Festnahme darf erfolgen, wenn ein Spieler aktiv eine Straftat begeht, wegen einer vergangenen Straftat gesucht wird (Wanted), sich der Maßnahme durch Flucht entziehen will oder eine akute Gefahr für sich oder andere darstellt.  
 Wanteds dürfen nur vergeben werden, wenn der Spielername eindeutig ersichtlich ist und die Tat tatsächlich festgestellt sowie eindeutig beobachtet wurde. Wanteds mit identischem Grund dürfen erst nach 10 Minuten erneut vergeben werden.  
 Ein festgenommener Spieler darf durchsucht werden. Das genutzte Fahrzeug darf bei einer Festnahme oder bei Kontrollen auf illegalen Routen nur bei begründetem Verdacht durchsucht werden.  
 Zielt eine Person in der Öffentlichkeit mit einer Waffe, greift Gefahr im Verzug: Die Person darf sofort verhaftet, durchsucht und alle Waffen sowie illegale Beifunde beschlagnammt werden. 
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